HCS Human Capital System

Virtuelles Lebenswerk von Heinrich Keßler, Appenweier
Kontext: Vermögen - Kapital - Humankapital


Kontext: Vermögen - Kapital - Humankapital

72. Unvermögen-Unschuld-Bilanz.

VollbildUnschuld: Humankapital.

Es geht um die Unschuld des Menschen, des Individuums, der Menschen und der Menschheit. In Organisationen geht es um die Unschuld der Menschen, welche die Organisation bilden und mit der Organisation in Verbindung stehen (wollen, können, dürfen, müssen).

Nur Menschen können denken, planen, entscheiden, handeln und sich verhalten, etwas erleben, fühlen und sich ausdrücken oder etwas unterlassen. Alles hat Wirkungen und Folgen. Es geht um die Unschuld dafür.

Unvermögen-Unschuld-bilanz  

Bei Individuen wird eine "Unschuld" angenommen bzw. zugelassen, wenn das schuldhafte Verhalten durchgeht, als z.B.:

  1. Kavaliersdelikt,
  2. Lausbuberei,
  3. Narretei,
  4. Veralberung,
  5. Spiel,
  6. "Ausrutscher", Fauxpas,
  7. Banalität,
  8. "kann jedem passieren", Risiko des Alltags,
  9. Peinlichkeit,
  10. Ungeschick.

Menschen wird die Unschuld oftmals verweigert  wegen z.B.:

  1. Herkunft,
  2. Eltern,
  3. Familie,
  4. Verwandtschaft,
  5. Geburtsort, Landsmannschaft,
  6. Vorfahren,
  7. Weg der Sozialisierung,
  8. Kulturzugehörigkeit,
  9. Religion,
  10. Weltanschauung.

Eine Unschuld kann sich ergeben als "das Schicksal" durch z.B.:

  1. die Vererbung,
  2. die Veranlagung,
  3. das Geschlecht,
  4. das Alter,
  5. die (körperliche, geistige, situative) Verfassung,
  6. eine Verstümmelung,
  7. eine Behinderung
  8. eine Krankheit,
  9. eine Behinderung,
  10. ein Gebrechen.

Eine Unschuld wird zugestanden bei z.B.:

  1. Unkenntnis,
  2. Unzumutbarkeit,
  3. Unerfahrenheit,
  4. Überwältigung,
  5. Wehrlosigkeit,
  6. Erstmaligkeit,
  7. Einmaligkeit,
  8. Unerklärbarkeit,
  9. Verhinderung,
  10. Gewohnheit.

Unschuld wird zugelassen bei Erkennung, Feststellung und Anerkennung von z.B.:

  1. Fremdverschulden,
  2. Verbot durch "höhere Instanzen",
  3. Auftrag, Erlaubnis durch höhere Gewalt, Status, Funktion, Amt,
  4. Massenverhalten, Traditionen,
  5. Mitläufertum,
  6. Vermeidung von Verstößen gegen den Gruppenzwang,
  7. Unglück,
  8. Zufall,
  9. Abhängigkeit,
  10. Willenlosigkeit.

Selbstlosigkeit und Altruismus erfordern immer eine aktive Mitwirkung. Eine "Unschuld" ist deshalb ausgeschlossen.